Ausstellung zum Badeleben in Norddeich

 

Das Ostfriesische Teemuseum in Norden/Ostfriesland ist eines der über 650 Museen der Länder Niedersachsen und Bremen. Mit etwa 20.000 Besuchen im Jahr gehört es zu den regional bedeutenden Museen. Die am 17. Mai 2009 im historischen Gewölbekeller eröffnete Dauerausstellung "Vom Fähranleger zum größten Küstenbadeort Ostfrieslands. Badeleben am Norddeiche" stellt Einheimischen als auch den zahllosen Touristen die historische Entstehung des Seebads Norddeich vor.

 

Meine Aufgabe hatte darin bestanden, die Ausstellung zu konzipieren, Inhalte zu recherchieren, die Texte zu verfassen, die gestalterische Umsetzung zu koordinieren und der Presse Rede und Antwort zu stehen. Auch das Sammeln von Exponaten über Ankäufe oder Leihgaben aus der örtlichen Bevölkerung gehörte dazu, da ein Sammlungsbestand zum Thema fehlte. Als besonders schwierig erwiesen sich die Räumlichkeiten: Der Gewölbekeller, der im Mittelalter als Warenlager diente, bot mit zwei Lagerabschnitten (Joche) und extrem niedriger Decke nur sehr beengten Platz. Zugleich sollte der Raum als Baudenkmal sichtbar bleiben, was eine zusätzliche Herausforderung an das Anbringen von Tafeln und Aufstellen von Vitrinen darstellte.


Als Begleitkatalog galt die erst zwei Jahre zuvor erschienene Broschüre "Sommer an der See. Badeleben in Norden-Norddeich". Autor war der frühere Chefredakteur des Ostfriesischen Kuriers, Johann Haddinga, der auch die im Folgenden verlinkte Pressemeldung verfasste.

 

Ostfriesischer Kurier v. 8. Mai 2009 (pdf, 262 KB)

Flyer zur Ausstellung (pdf, 960 KB)

Ostfriesisches Teemuseum Norden